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Und da steht nun: „Reese Witherspoon ist die bestbezahlteste
Hollywood Schauspielerin.“ Nein, ohne Spaß. Da
steht nicht:
die bestbezahlte, sondern die bestbezahlteste. Mein
Textverarbeitungsprogramm weigert sich, dieses Wort anzunehmen. Es
folgen einige Informationen über die hübsche
Schauspielerin,
ihre bisherigen Ehemänner und Kinder sowie eine Voranzeige
für einen in den nächsten Tagen in den Kinos
startenden Film.
Ich muss zugeben: „bestbezahlteste“, das
hätte meinem
10-jährigen Sohn auch passieren können. Aber
Werbetexte
werden doch eher selten von Grundschülern geschrieben.
Nun mag es ja sein, dass dem Autor dieses Textes das Honorar von Frau
Witherspoon so enorm vorkommt, dass ihm der Superlativ
„bestbezahlte“ allein nicht reichte. Sie muss nicht
nur die
beste, sondern eben auch die „bezahlteste“
Schauspielerin
sein. Oder vielleicht meinte er, „best“ als
Steigerung von
„gut, besser, am Besten“ bezieht sich auf die
Höhe des
Honorars, und „bezahlt, bezahltest, am
bezahltesten“
darauf, dass Frau Witherspoon das Geld auch tatsächlich
bekommt. |